Kopfjägerkulturen gab es in der Geschichte auf allen Kontinenten. Heute ist der Brauch, den Kopf eines Feindes vom Körper abzutrennen und in mumifizierter Form als Trophäe aufzubewahren, allerdings nahezu verschwunden. Die Kopfjagd wird nur noch in ganz wenigen, abgelegenen Gebieten betrieben. Zum Beispiel in den unzugänglichen Urwäldern des Amazonasbeckens. NATIONAL GEOGRAPHIC begibt sich in eine Welt, die von Aberglauben und Blutrache geprägt ist. Die Dokumentation präsentiert noch nie gezeigte Aufnahmen, die in den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts im brasilianischen Dschungel gemacht wurden. Zu sehen sind makabere Rituale, bei denen menschliche Köpfe zu Schrumpfköpfen verarbeitet werden. Der britische Journalist und Anthropologe Piers Gibbon versucht herauszufinden, ob es sich bei dem gezeigten Filmmaterial um eine wirkliche Dokumentation oder eine Fälschung handelt. Außerdem stellt sich die Frage: Wo wurde überhaupt gefilmt? Piers Gibbon begibt sich auf die Suche nach Zeugen und beantwortet die Frage, warum die Indios der Region derartig grausame Rituale durchführen oder zumindest durchgeführt haben. Bei seinen Recherchen im Amazonas muss er feststellen, dass die Such nach Kopfjägern immer noch eine extrem gefährliche Angelegenheit ist.