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  • DOWN UNDER - EGAL WIE

  • Samstag, 25. Mai um 09:10 Uhr
  • National Geographic Channel

CHARLEY BOORMAN

Seine Vorlieben für Zweiräder mit viel PS hat Charley Boorman eindrucksvoll in international gelobten Fernsehserien- und Dokumentationen unter Beweis gestellt. Ob in „Unterwegs zum Kap", „Rallye nach Dakar" oder jetzt „Down under - ergal wie": Der Ire ist eine Ikone des Motorsports und ein gefragter TV-Star.

Charley wurde 1966 in London geboren und wuchs in Irland auf. Schon als Kind war er ein begeisterter Motorsport-Anhänger und verbrachte seine Zeit mit Motorcrossfahren. Von 1998 bis 2002 bildete er mit Ewan McGregor ein britisches Motorradteam, das mit David Jeffries die Superstock-Serie gewann.

In seinem ersten Film spielte Charley den Sohn von Filmvater Jon Voight in dem Streifen ‚Deliverance' (dt.: ‚Beim Sterben ist jeder der Erste'), bei dem sein Vater John Boorman Regie führte. Seitdem war er in ‚Excalibur', ‚The Emerald Forest' (dt.: ‚Der Smaragdwald'), ‚Hope and Glory' (dt.: ‚Der Krieg der Kinder') und kürzlich in ‚Karaoke', ‚The Serpent's Kiss' (dt.: ‚Der Schlangenkuss') und ‚The Bunker' zu sehen.

2004 reiste er mit Ewan um die Welt, und die im Anschluss produzierte TV-Serie ‚Long Way Round' wurde als Buch und als DVD ein Bestseller.

2006 legte Charley für die Dokumentation „Rallye nach Dakar" 9043 Kilometer Offroad-Abenteuer auf der härtesten Rallye der Welt zurück: Nach seinem 20.000 Meilen Road-Trip rund um den Globus zusammen mit seinem Schauspielerkollegen Ewan McGregor, startete er beim legendären Rallye-Klassiker durch die Wüsten Afrikas.

Schon ein Jahr später saß Charley mit seinem Kumpel Ewan McGregor erneut im Sattel. Für „Unterwegs zum Kap" brachen die Freunde zu einer Reise auf, die sie auf ihren BMW-Maschinen diesmal von London bis nach Kapstadt in Südafrika führte. Die zehnteilige Dokureihe des NATIONAL GEOGRAPHIC CHANNEL begleitet die Abenteurer über 24.000 Kilometer und 85 Tage durch Frankreich, Italien, Tunesien, Libyen, Ägypten, Sudan, Äthiopien, Kenia, Uganda, Ruanda, Tansania, Malawi, Sambia, Namibia, Botswana bis nach Südafrika.

Im Jahre 2008 schließlich folgte „Down under - egal wie". Diesmal machte sich Charley auf den Weg von Irland nach Australien. Und er zeigte sich fest entschlossen, sich von keiner Widrigkeit unterkriegen zu lassen. Am Ende wird Charley drei Kontinente und 25 Länder durchquert haben, und das mit sage und schreibe 112 verschiedenen Transportarten - zu Wasser, zu Lande und in der Luft.

Charley hat zwei Töchter, fährt eine Ducati 748 und lebt in London.

 

RUSS MALKIN

Ich sage niemals nie. Ich wollte schon immer jederzeit mein Bestes geben. Nichts ist unmöglich: Das habe ich schon früh gelernt Auch während meiner Studienzeit war ich anderweitig beschäftigt. Ich unterhielt ein erfolgreiches Geschäft mit Wasserfiltern, während ich studierte. Es geht nicht darum, Geld z verdienen, es geht darum, das Beste aus jeder Situation herauszuholen.

Als Charley mir vom Konzept von Long Way Round erzählte, war er nicht so sicher, ob das Ganze auch machbar sei. Doch wir haben beide schnell begriffen, welches Potenzial in der Idee lag. Ich habe schon vorher an vielen ambitionierten Projekten gearbeitet. - aber dies hier war etwas vollkommen Neues. Und es war wirklich aufregend.

Schließlich wurde das ganze Projekt größer, als wir je gedacht hatten. Die Arbeit mit ihm hat riesig Spaß gemacht, und Down under - egal wie setzt dem Ganzen die Krone auf.

Das Konzept ist wie eine natürliche Fortsetzung von allem, was wir gemeinsam auf die Beide gestellt haben. Es ist verwegen, gefährlich und hat das Potenzial, eine der aufregendsten Reise-Dokumentationen überhaupt zu werden. Wir mussten es einfach realisieren. Egal, was es kosten würde.

Und ich glaube, der letzte Satz verdeutlicht meine Denkweise. Wenn ich etwas erledigen will, gebe ich immer mein Bestes. Es gibt immer einen Weg.

MUNGO (KAMERAMANN)

Ich wurde 1971 in Tonbridge, Kent, Großbritnnaien geboren. Seit meiner Kindheit habe ich Kreativität, Sport und Abenteuer im Blut. Und ich liebe die Videokamera meines Vaters! Nach der Schule habe ich drei Jahre Kunst in Sydney studiert. Danach habe ich als zweiter Kameramann für einen Freund gearbeitet und Filmhochzeiten gedreht.

In den letzten zehn Jahren habe ich gemerkt, dass mein die Gelegenheiten beim Schopfe packen muss, um seine Träume wahr werden zu lassen. Viele sagen, der Beruf des Kameramanns sei ein Traumjob. Und in der Tat: Man reist um die Welt, trifft außergewöhnliche Menschen in außergewöhnlichen Situationen, und manche bleiben Freunde für den Rest deines Lebens.

Seit 13 Jahren arbeite ich als Kameramann für alle großen Sender. Ich habe mich auf Reisedokumentationen spezialisiert. Ich habe das Privileg bislang mehr als 50 Länder bereisen zu können und es ist schwer ein Lieblingsland herauszupicken. Doch wenn ich müsste, fiele meine Wahl auf Südostasien. Ganz besonders Kambodscha liegt mir am Herzen. Es ist ein wunderschönes Land, mit einer einzigartigen Landschaft, ungemein warmherzigen Menschen und einer kulturell-historischen Vielfalt, die ihresgleichen sucht. Dabei ist es ein Land, deren Menschen eine schreckliche Vergangenheit hinter sich haben.

Bei Simon Niblett, einem wirklich international etablierten Kameramann und Dokumentarfilmer, habe ich mein Handwerkzeug gelernt. Bergsteigen, Wüstenwanderungen und das Waten durch Dschungelflüsse, liegt mit näher als in einem komfortablen Studio zehn Kilometer von meinem Zuhause entfernt zu drehen. Je abenteuerlicher das Projekt, desto besser! Das ist mein Job.

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