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  • HITLER – SEIN WEG ZUR MACHT

INFOS

Anfang der 20er Jahre des 20. Jahrhunderts deutet in den Lebensumständen des gescheiterten Kunstmalers Adolf Hitler nur wenig auf seine spätere kometenhafte politische Karriere hin. Sein krudes Gedankengut und seine perfiden Pläne zur Eroberung der Welt und zum Völkermord an den Juden nehmen aber bereits Gestalt an. Die zweiteilige Dokumentation „Hitler - Sein Weg zur Macht" untersucht das Leben des späteren „Führers und Reichskanzlers", trennt Fakten von Fiktion und zeigt auf dem neuesten Stand der Forschung, wie ihm der Aufstieg in höchste Ämter und Würden gelang.

EPISODENFÜHRER

  • Hitler – Sein Weg zur Macht: Reichskanzler(Le Führer)
    Ende 1929 hat die Weltwirtschaftskrise Deutschland voll erfasst. Eine verheerende Börsen- und Bankenkrise, rasant steigende Arbeitslosenzahlen und große soziale Not, sogar Hunger, lassen Millionen von Menschen verzweifeln. In Scharen laufen die Wähler den radikalen Parteien zu. Zwischen Hitlers Nationalsozialisten, den Nazis, und den Kommunisten unter Ernst Thälmann kommt es nicht nur in Berlin zu blutigen Straßenschlachten. Vor allem bürgerliche Wähler und viele Unternehmer fürchten sich vor der "Roten Gefahr" und sehen in Hitlers Nazi-Partei eine Art geringeres Übel. Bei den Reichstagswahlen vom September 1930 wird die NSDAP hinter der SPD zur zweitstärksten Fraktion gewählt. Und in den folgenden drei Jahren eilen die Nazis von einem Wahlerfolg zum nächsten. Hitlers Kalkül scheint aufzugehen: Nach dem gescheiterten Putsch von 1923 will er über reguläre Wahlen an die Macht gelangen. Kurz vor dem Ziel scheint sich das Blatt allerdings zu wenden: Bei den Wahlen im November 1932 muss Hitler Stimmenverluste einstecken. Nach fieberhaften Verhandlungen hinter den Kulissen ernennt ihn Reichspräsident Paul von Hindenburg schließlich doch noch zum Reichskanzler. Am 30. Januar 1933 wird Hitler als Chef einer Koalitionsregierung vereidigt - in der die NSDAP nicht die Mehrheit hat. Sofort beginnen Hitler und seine Parteigenossen, die demokratischen Gesetze der Weimarer Verfassung Stück für Stück zu demontieren. In weniger als einem Jahr schaffen sie mit brutaler Gewalt einen Einparteienstaat, der einzig und allein auf Hitler zugeschnitten ist. Und während der "Führer und Reichskanzler" von Lohn und Brot, von Frieden und Freiheit spricht, bereitet er doch nur eins vor: den nächsten großen Krieg, der die gesamte Welt an den Rand der Apokalypse bringen sollte.
  • Hitler – Sein Weg zur Macht: Der Aufstieg
    1924 sitzt Adolf Hitler wegen eines Putschversuchs in der Festung Landsberg ein. In der Zelle schreibt der Häftling, dass ein Staat, der sich "rassischer Verseuchung" entgegenstelle, am Ende die Welt beherrschen müsse. In einen solchen Staat wollte der Österreicher aus Braunau am Inn das Deutsche Reich verwandeln. Und einen Staat, dessen ausdrückliches Ziel die Weltherrschaft war, hat er schließlich aus Deutschland geformt - mit massiver Unterstützung eines Großteils seiner Bewohner. Doch wie konnte einem mittelmäßigen Schüler, der als Kunstmaler im Wien der Vorkriegszeit völlig unbeachtet gescheitert war, der Durchmarsch an die Spitze von Politik und Gesellschaft gelingen? Wie wurde aus dem "Weltkriegsgefreiten" der "Führer", ein Diktator, der Anfang der 40er Jahre nahezu ganz Europa seinem Willen unterworfen hatte? Wie in vielen anderen Biografien jener Zeit spielt der Erste Weltkrieg auch in der Biografie Hitlers eine zentrale Rolle. In den Jahren zwischen 1914 und 1918 entwickelt sich der junge Mann aus der oberösterreichischen Provinz zu einem von fanatischem Antisemitismus angetriebenen Rechtsradikalen. Seine Vision: Deutschland retten! Doch Anfang der 20er Jahre interessiert sich Deutschland nicht für Hitler - noch nicht. Mit dem Ausbruch der Weltwirtschaftskrise im Oktober 1929 wird das allerdings anders. Hitlers Partei, die Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei (NSDAP), gewinnt von Wahl zu Wahl Stimmen dazu. Rechtsgerichtete Politiker, einflussreiche Unternehmer und Millionen von Wählern schlagen sich auf die Seite des aufstrebenden, gerade mal 40-Jahre jungen Politikers.
  • Hitler – Sein Weg zur Macht: Reichskanzler
    Ende 1929 hat die Weltwirtschaftskrise Deutschland voll erfasst. Eine verheerende Börsen- und Bankenkrise, rasant steigende Arbeitslosenzahlen und große soziale Not, sogar Hunger, lassen Millionen von Menschen verzweifeln. In Scharen laufen die Wähler den radikalen Parteien zu. Zwischen Hitlers Nationalsozialisten, den Nazis, und den Kommunisten unter Ernst Thälmann kommt es nicht nur in Berlin zu blutigen Straßenschlachten. Vor allem bürgerliche Wähler und viele Unternehmer fürchten sich vor der "Roten Gefahr" und sehen in Hitlers Nazi-Partei eine Art geringeres Übel. Bei den Reichstagswahlen vom September 1930 wird die NSDAP hinter der SPD zur zweitstärksten Fraktion gewählt. Und in den folgenden drei Jahren eilen die Nazis von einem Wahlerfolg zum nächsten. Hitlers Kalkül scheint aufzugehen: Nach dem gescheiterten Putsch von 1923 will er über reguläre Wahlen an die Macht gelangen. Kurz vor dem Ziel scheint sich das Blatt allerdings zu wenden: Bei den Wahlen im November 1932 muss Hitler Stimmenverluste einstecken. Nach fieberhaften Verhandlungen hinter den Kulissen ernennt ihn Reichspräsident Paul von Hindenburg schließlich doch noch zum Reichskanzler. Am 30. Januar 1933 wird Hitler als Chef einer Koalitionsregierung vereidigt - in der die NSDAP nicht die Mehrheit hat. Sofort beginnen Hitler und seine Parteigenossen, die demokratischen Gesetze der Weimarer Verfassung Stück für Stück zu demontieren. In weniger als einem Jahr schaffen sie mit brutaler Gewalt einen Einparteienstaat, der einzig und allein auf Hitler zugeschnitten ist. Und während der "Führer und Reichskanzler" von Lohn und Brot, von Frieden und Freiheit spricht, bereitet er doch nur eins vor: den nächsten großen Krieg, der die gesamte Welt an den Rand der Apokalypse bringen sollte.
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