BESCHREIBUNG

Maschinen machen Geschichte: In der Serie geht Schauspieler Chris Barrie („Red Dwarf") der Frage auf den Grund, wie technische Erfindungen das Leben der Menschen in seiner Heimat Großbritannien beeinflussten - und oft sogar fundamental veränderten. Während seiner technologischen Entdeckungsreisen lässt es sich der passionierte Sammler alter Motorräder nicht nehmen, die zahlreichen Fahrzeuge und Maschinen selbst auszuprobieren. Dabei gilt Barries Augenmerk aber nicht nur den technischen Triumphen der britischen Erfindungskunst, denn er erkundet auch mit typischem britischem Humor ihre amüsanten Fehlschläge und Irrwege.

 




 

EPISODENFÜHRER

  • Maschinen der Geschichte: Die 30er Jahre: Auf dem Weg in den Krieg
    Willkommen in den 30er Jahren! Chris Barrie besteigt die A4 Gresley, die seinerzeit schnellste Eisenbahn der Welt, und geht an Bord einer Dragon Rapide - ihres Zeichens die erfolgreichste britische Passagiermaschine des Jahrzehnts. Die 30er Jahre brachten eine Reihe wichtiger Veränderungen in der britischen Industrie. Oft wurde hier der Grundstein für technische Entwicklungen gelegt, die im Verlauf des Zweiten Weltkriegs noch eine wichtige Rolle spielen sollten. Chris Barrie geht diesen Verbindungslinien nach: So zeigt er, dass die Erfahrungen, die mit den ersten massenproduzierten Automobilen gesammelt wurden, in die Entwicklung des wendigen Crusader-Panzers einflossen. Im Flugzeugbau gab es ähnliche Entwicklungen. Der Bau des pfeilschnellen Wasserflugzeugs Supermarine S.6B lieferte den britischen Ingenieuren wertvolle Erkenntnisse, die später im legendären Abfangjäger Supermarine Spitfire Verwendung fanden.
  • Maschinen der Geschichte: Die 50er Jahre: Eine neue Weltordnung bricht an
    Die 1950er Jahre brachten in Großbritannien eine Reihe wichtiger Veränderungen hervor: Im Kalten Krieg der Supermächte USA und UdSSR wurde immer deutlicher ersichtlich, dass der Inselstaat seine Stellung als Weltmacht verloren hatte - auch wenn diese Erkenntnis nur äußerst langsam ins öffentliche Bewusstsein vordrang. Britische Ingenieure arbeiteten weiter unbeirrt daran, zumindest den technologischen Führungsanspruch ihrer Nation aufrecht zu erhalten. Chris Barrie stellt die wichtigsten technologischen Errungenschaften aus dieser Zeit des Umbruchs vor. Dazu zählt das 1957 eingeweihte Lovell-Radioteleskop, das ursprünglich für eine ausschließlich zivile Nutzung vorgesehen war, dann aber modifiziert wurde, um im Kriegsfall anfliegende sowjetische Interkontinental-Raketen orten zu können. Danach zeigt Barrie u.a. das erste düsengetriebene Passagierflugzeug der Welt - eine britische Erfindung! Der de Havilland DH 106 war jedoch kein Erfolg beschieden. Eine Reihe von Abstürzen in den Jahren 1953 und 1954 brachte schwerwiegende Designfehler zu Tage, und die Maschinen mussten ausgemustert werden. Als weitaus erfolgreicher erwies sich ein anderes britisches Fahrzeug der 1950er Jahre: Der legendäre Land Rover begann in diesem Jahrzehnt seinen Siegeszug rund um die Welt.
  • Maschinen der Geschichte: Die 60er Jahre: Die Revolution des Designs
    Die Swinging Sixties waren nicht nur das Jahrzehnt von Flowerpower und Sexueller Revolution, sondern brachten auch auf technischem Gebiet wegweisende Neuerungen hervor. Chris Barrie stellt die wichtigsten Innovationen des Jahrzehnts vor und geht dabei gewohnt rasant zur Sache: Zunächst fährt er in einem Mini die Strecke der Rallye Monte Carlo ab und geht der Frage nach, warum das knubbelige Gefährt in den 60ern zum Kultauto avancierte. Anschließend schwingt sich der Schauspieler auf ein Hovercraft, um die Nil-Expedition des Forschers und Weltreisenden Sir Ranulph Fiennes nachzustellen, erzählt vom Siegeszug des Lieferwagens und setzt sich hinters Steuer einiger besonders innovativer Trucks. Kein Überblick über die Ära wäre jedoch vollständig ohne ihre legendären Sportwagen: In Anlehnung an die "Miss World"-Wahlen möchte Chris Barrie in einem Schönheitswettbewerb den attraktivsten Flitzer der 60er Jahre ermitteln...
  • Maschinen der Geschichte: Die 80er Jahre: Willkommen in der Zukunft
    Chris Barrie ist diesmal in bester "Zurück in die Zukunft"-Manier unterwegs: Stilecht nimmt er hinter dem Steuer eines DeLorean DMC-12 Platz - dem Sportwagen, der als "Zeitmaschine" in der erfolgreichen Filmreihe mit Michael J. Fox eine entscheidende Rolle spielte. Aber die 80er Jahre brachten in Großbritannien noch weitaus mehr hervor als schicke Autos: Nach den krisengeschüttelten 70ern, in denen das Land durch die Ölkrise, Streikwellen und den Zusammenbruch ganzer Industriezweige gebeutelt worden war, herrschte im Vereinigten Königreich jetzt wieder Aufbruchstimmung. Computer, Mikroelektronik und völlig neuartige Materialien verhießen einen baldigen Wirtschaftsaufschwung. Chris Barrie stellt die richtungweisenden Erfindungen dieser spannenden Ära britischer Geschichte vor.
  • Maschinen der Geschichte: Die 10er Jahre: Die Industrialisierung des Krieges
    Die 1910er Jahre erlangten in der Technikgeschichte traurige Berühmtheit als das Jahrzehnt, in dem der Krieg durch die fortschreitende Technisierung und Industrialisierung neue Dimensionen erreichte: Neuartige Waffen wie Giftgas oder die mittlerweile ausgereiften Maschinengewehre führten dazu, dass das Töten so schnell und effektiv wie nie zuvor vonstatten ging. Mit verheerenden Folgen: Zehn Millionen Soldaten kamen im Ersten Weltkrieg ums Leben, weitere sieben Millionen Opfer waren in der Zivilbevölkerung zu beklagen. Chris Barrie zeigt die Erfindungen, die dieses dunkle Kapitel in der europäischen Geschichte prägten - von den britischen "Tanks" und neuartigen Kriegsschiffen bis zu den legendären "fliegenden Kisten", in denen die ersten Luftschlachten ausgetragen wurden.
  • Maschinen der Geschichte: Die 20er Jahre: Der Beginn der Moderne
    Nach den Schrecken des Ersten Weltkriegs wollten die Menschen vergessen - eine Entwicklung, die sich auch in den technischen Fortschritten der "Goldenen Zwanziger" widerspiegelt: Sie waren ein Jahrzehnt, das von der Geschwindigkeit besessen war und sich für waghalsige Rekordjäger begeisterte. Immer rasantere Automobile, Motorräder und Flugzeuge entstanden auf den Reißbrettern der Ingenieure und in den Werkstätten genialer Tüftler. Für Großbritannien war es auch in anderer Hinsicht eine besondere Dekade: Denn hier wurde in den Zwanzigern die größte Maschine gebaut, die bis dahin von Menschenhand geschaffen wurde.
  • Maschinen der Geschichte: Die 40er Jahre: Krieg und Frieden
    Die 40er Jahre brachten auch in Großbritannien eine Vielzahl technischer Neuerungen hervor. Einige der wegweisendsten britischen Erfindungen dieses vom Zweiten Weltkrieg und dessen verheerenden wirtschaftlichen Folgen überschatteten Jahrzehnts stellt Chris Barrie in dieser Episode von "Maschinen der Geschichte" vor: Er bedient eine Hochleistungs-Wasserpumpe, die bei durch deutsche Luftangriffe verursachten Großbränden zum Einsatz kam, nimmt eine Radaranlage in Augenschein, die der Royal Airforce dabei half, die Luftschlacht um England zu gewinnen, und klemmt sich hinter das Steuer einiger damals hochmoderner Fahrzeuge - vom Spionageflugzeug über ein rasantes Schnellboot bis zum schrapnell-geschützten Feuerwehrauto.
  • Maschinen der Geschichte: Das 19. Jahrhundert: Das Zeitalter der Züge
    In den 1820er Jahren revolutionierte die Dampfmaschine die Fortbewegung des Menschen: Innerhalb von gerade einmal zehn Jahren wurde das Pferd als schnellstes Transportmittel von der Eisenbahn abgelöst; eine Veränderung, die nicht nur in Großbritannien das Verhältnis des Menschen zu seiner Umwelt entscheidend veränderte: Reisen, die früher viele Tage beansprucht hatten, waren plötzlich in Stunden zu bewältigen. Chris Barrie begibt sich auf die Spur dieser technischen Innovation und erkundet die Anfänge des Schienenverkehrs in einer alten Mine, wo Schienen und Loren zum Transport von Schutt und Erz genutzt wurden. Danach widmet sich Barrie u.a. dem "Puffing Devil", einer 1801 vom britischen Tüftler Richard Trevithick vorgestellten Frühform der Lokomotive - und natürlich besteigt Chris Barrie einige der ältesten noch erhaltenen Züge der Welt!
  • Maschinen der Geschichte: Das Keck-Observatorium
    Diesmal reist Richard Hammond nach Hawaii. Dort befindet sich in 4.200 Meter Höhe das Keck-Observatorium. Mit Hilfe der hier auf dem Gipfel eines nicht aktiven Vulkans installierten Teleskope kann man weiter ins Universum schauen als mit jedem anderen Teleskop. Hammond zeigt, dass das Observatorium sein spektakuläres Aussehen zahlreichen überraschenden Einflüssen verdankt, darunter ein Ritual der alten Griechen, ein russischer Erfinder des frühen 20. Jahrhunderts und ein General des amerikanischen Bürgerkriegs. Außerdem entdeckt er in der Struktur der Anlage u.a. uralte Techniken des Feuermachens sowie Reminiszenzen an ein seltsam klingendes Musikinstrument und einen Kühlschrank.
  • Maschinen der Geschichte: Die 80er Jahre: Willkommen in der Zukunft(1980s The Future Has Landed)
    Chris Barrie ist diesmal in bester "Zurück in die Zukunft"-Manier unterwegs: Stilecht nimmt er hinter dem Steuer eines DeLorean DMC-12 Platz - dem Sportwagen, der als "Zeitmaschine" in der erfolgreichen Filmreihe mit Michael J. Fox eine entscheidende Rolle spielte. Aber die 80er Jahre brachten in Großbritannien noch weitaus mehr hervor als schicke Autos: Nach den krisengeschüttelten 70ern, in denen das Land durch die Ölkrise, Streikwellen und den Zusammenbruch ganzer Industriezweige gebeutelt worden war, herrschte im Vereinigten Königreich jetzt wieder Aufbruchstimmung. Computer, Mikroelektronik und völlig neuartige Materialien verhießen einen baldigen Wirtschaftsaufschwung. Chris Barrie stellt die richtungweisenden Erfindungen dieser spannenden Ära britischer Geschichte vor.
  • Maschinen der Geschichte: Das 19. Jahrhundert: Das Zeitalter der Züge(Trains)
    In den 1820er Jahren revolutionierte die Dampfmaschine die Fortbewegung des Menschen: Innerhalb von gerade einmal zehn Jahren wurde das Pferd als schnellstes Transportmittel von der Eisenbahn abgelöst; eine Veränderung, die nicht nur in Großbritannien das Verhältnis des Menschen zu seiner Umwelt entscheidend veränderte: Reisen, die früher viele Tage beansprucht hatten, waren plötzlich in Stunden zu bewältigen. Chris Barrie begibt sich auf die Spur dieser technischen Innovation und erkundet die Anfänge des Schienenverkehrs in einer alten Mine, wo Schienen und Loren zum Transport von Schutt und Erz genutzt wurden. Danach widmet sich Barrie u.a. dem "Puffing Devil", einer 1801 vom britischen Tüftler Richard Trevithick vorgestellten Frühform der Lokomotive - und natürlich besteigt Chris Barrie einige der ältesten noch erhaltenen Züge der Welt!
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