http://assets.natgeotv.com/Shows/14951.jpg
  • UNSER UNIVERSUM

  • Mittwoch, 19. Juni um 20:15 Uhr
  • National Geographic Channel

BOB BALLARD

Robert Ballard ist Unterwasserarchäologe, Professor für Ozeanographie sowie Gründer und Direktor des Institute for Archaeological Oceanography an der University of Rhode Island (URI). Weltberühmt wurde er durch die Entdeckung der Titanic und des Wracks der Bismarck.

1965 absolvierte Ballard ein Studium der Chemie und Geologie an der University of California in Santa Barbara. An der University of Hawaii graduierte er 1966 als Master of Science.

Bekannt wurde Ballard durch die Entdeckung zahlreicher Schiffswracks. So fand er 1985 das legendäre Wrack der Titanic. Überdies entdeckte er das deutsche Kriegsschiff Bismarck und den amerikanischen Flugzeugträger USS Yorktown. Ende der 80er Jahre spürte Ballard ein phönizisches Schiff aus dem 7. Jahrhundert v. Chr. auf, eines der ältesten wieder entdeckten Wracks überhaupt.

Im Jahre 2000 fand Ballard Spuren einer antiken Siedlung an der Küste des Schwarzen Meeres. Dies war für ihn ein wichtiger Hinweis auf die Korrektheit der so genannten Sintflut-These, wonach der Meeresspiegel des Mittelmeers nach Ende der letzten Eiszeit s anstieg und den natürlichen Damm zum Schwarzen Meer vor rund 7500 Jahren durchbrach.

 

ALAN BENIMOFF

Alan Benimoff ist Professor für Ingenieurswissenschaft und Physik an der City University New York. Er ist Experte für Vulkanologie und Geoinformationssyteme (GIS), mit denen raumbezogene Daten digital erfasst und redigiert, gespeichert und reorganisiert, modelliert und analysiert sowie alphanumerisch und graphisch präsentiert werden.

 

MIKE BROWN

Das Time Magazin führt ihn in der Liste der 100 einflussreichsten Personen: Mike Brown ist einer der prominentesten Astronomen unserer Zeit. Er beschäftigt sich vor allem mit der Spektroskopie von Objekten des äußeren Sonnensystems und war an der Entdeckung mehrerer großer so genannter Transneptunischer Objekte beteiligt. Der Zwergplanet Eris etwa ist das größte bekannte Objekt des Kuipergürtels und sehr wahrscheinlich größer als Pluto.

Mike Brown diplomierte 1990 an der University of California in Berkeley und schloss seine Promotion vier Jahre später ab. 1997 ging er als Dozent an das California Institute of Technology. Dort lehrt er seit 2003 als ordentlicher Professor für Planetarische Astronomie.

 

ROSALY LOPES

Dr. Rosaly M. C. Lopes ist Senior-Forscherin am Strahlantriebzentrum der NASA, wo sie auch führende Wissenschaftlerin für Geophysik und Planetarische Geowissenschaften ist. Dr. Lopes wurde in Rio de Janeiro geboren und wuchs in unmittelbarer Nähe des berühmten Ipanema Beach auf. In London studierte sie Astronomie, ihren Abschluss absolvierte sie 1978.

Für ihre Doktorarbeit spezialiserte sie sich auf Planetarische Geologie und Vulkanologie und promovierte im Jahre 1986. Ihre Hauptforschungsinteressen liegen im Bereich der planetarischen und irdischen Geologie und Vulkanologie. Im Jahre 1991 wurde sie Mitglied des Galileo-Projektes, eoiner Mission zum Jupiter. Im Rahmen dieser Tätigkeit entdeckte sie 71 aktive Vulkane auf dem upitermond Io, wofür sie 2006 mit einem Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde honoriert wurde. Niemand hat mehr aktive Vulkane entdeckt als Dr. Rosaly M. C. Lopes.

 

GEOFF MARCY

Marcy absolvierte ein Physik- und Astronomiestudium an der University of California in Los Angeles, das er 1976 mit „summa cum laude" abschloss. Im Jahre 1982 erlangte er seinen Doktortitel an der University of California Santa Cruz in den Bereichen der Astronomie und Astrophysik. Zwischen 1982 und 1984 forschte er an der Carnegie Institution of Washington, um im Anschluss eine Tätigkeit als außerordentlicher Professor für Physik und Astronomie an der San Francisco State University anzunehmen. Seit 1999 hat er zudem einen Lehrstuhl in Astrophysik an der University of California, Berkeley. Marcy erlangte weltweite Anerkennung durch seine Entdeckungen extrasolarer Planeten. Von den ersten 100 bekannten Planeten außerhalb unseres Sonnensystems entdeckte er alleine 70. Im Jahr 2005 erhielt Marcy den mit einer Million Dollar dotierten Shaw Prize für Astronomie.

 

PETER RHINES

Peter Rhines ist Professor für Ozeanographie und atmosphärische Forschung an der Universität in Washington, Seattle. Der international renommierte Forscher ist zugleich unter anderem Mitglied der National Academy of Sciences , der American Academy of Arts and Sciences, American Geophysical Union un der American Meteorological Society.

 

ANZEIGE

FOTOS

VIDEOS