Hitler - Sein Weg zur Macht

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Hitler - Sein Weg zur Macht

Inhalt

Anfang der 20er Jahre des 20. Jahrhunderts deutet in den Lebensumständen des gescheiterten Kunstmalers Adolf Hitler nur wenig auf seine spätere kometenhafte politische Karriere hin. Sein krudes Gedankengut und seine perfiden Pläne zur Eroberung der Welt und zum Völkermord an den Juden nehmen aber bereits Gestalt an. Die zweiteilige Dokumentation „Hitler - Sein Weg zur Macht" untersucht das Leben des späteren „Führers und Reichskanzlers", trennt Fakten von Fiktion und zeigt auf dem neuesten Stand der Forschung, wie ihm der Aufstieg in höchste Ämter und Würden gelang.

Episoden

  • Der Aufstieg

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    Der Erste Weltkrieg spielt in der Biografie Hitlers eine zentrale Rolle. In den Jahren zwischen 1914 und 1918 entwickelt sich der junge Mann zu einem Rechtsradikalen. Seine Vision: Deutschland retten! Doch Anfang der 20er Jahre interessiert sich Deutschland nicht für Hitler - noch nicht. Mit dem Ausbruch der Weltwirtschaftskrise im Oktober 1929 wird das allerdings anders. Hitlers Partei, die Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei (NSDAP), gewinnt von Wahl zu Wahl Stimmen dazu. Rechtsgerichtete Politiker, einflussreiche Unternehmer und Millionen von Wählern schlagen sich auf seine Seite.

  • Reichskanzler

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    Ende 1929 hat die Weltwirtschaftskrise Deutschland voll erfasst. Eine verheerende Börsen- und Bankenkrise, rasant steigende Arbeitslosenzahlen und große soziale Not, sogar Hunger, lassen Millionen von Menschen verzweifeln. In Scharen laufen die Wähler den radikalen Parteien zu. Zwischen Hitlers Nationalsozialisten, den Nazis, und den Kommunisten unter Ernst Thälmann kommt es nicht nur in Berlin zu blutigen Straßenschlachten. Vor allem bürgerliche Wähler und viele Unternehmer fürchten sich vor der "Roten Gefahr" und sehen in Hitlers Nazi-Partei eine Art geringeres Übel.