Europa: Strategien der Verteidigung

Montag, 17:10

ab 12ab 12
©National Geographic
Europa: Strategien der Verteidigung

WANN IM PROGRAMM

  1. Montag, 9. Februar um 17:10

    Frankreich

  2. Dienstag, 10. Februar um 17:10

    Finnland

  3. Mittwoch, 11. Februar um 17:10

    Polen

Inhalt

Das Schicksal eines Landes entscheidet sich nicht selten an seinen Grenzen. Die sechsteilige Serie "Europa: Strategien der Verteidigung" nimmt den "Alten Kontinent" in den Blick und untersucht, wie dessen führende Nationen ihre Territorien im Laufe der Geschichte verteidigt haben - oder zu verteidigen versuchten. Dabei ist die Art und Weise der Vorkehrungen vor allem von den jeweiligen geografischen Gegebenheiten abhängig. Als Inselstaat setzt beispielsweise Großbritannien auf andere Strategien als Polen. Und die Maßnahmen der kleinen Niederlande unterscheiden sich stark von denen Spaniens.

Episoden

Staffel 1
  • Finnland

    +

    In Finnland erforscht der Unterwasserarchäologe Andy Torbet eine alte Seefestung, die für die Verteidigung des skandinavischen Landes entscheidend war. Derweil beschäftigt sich der Historiker Mika Kulju mit dem Winterkrieg von 1939/40. Damals trotzten die Finnen der Übermacht der russischen Roten Armee. Außerdem nimmt der Militärhistoriker Alex Churchill zwei ungewöhnliche Waffen in den Blick: einen gestohlenen sowjetischen Panzer und den Molotow-Cocktail. Der ehemalige Soldat Arthur Williams erkundet derweil Finnlands außergewöhnliche Bunkeranlagen und trifft finnische Reservisten.

    Nächste Ausstrahlung
    Dienstag, 10. Februar um 17:10
    ab 12ab 12
    Auf National Geographic
  • Großbritannien

    +

    Der Schlachtfeldarchäologe Tony Pollard erkundet Rochester Castle. Die Burg liegt östlich von London an der Themsemündung und hat eine der heftigsten Belagerungen des Mittelalters erlebt. Der Militärhistoriker Alex Churchill feuert eine Kanone ab und untersucht, wie Großbritannien auf Napoleons Invasionsdrohungen reagierte. Mit den unterirdischen Bunkern einer britischen Widerstandseinheit aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs beschäftigt sich der ehemalige Marinesoldat Arthur Williams. Außerdem nimmt er eine Reihe beeindruckender Seefestungen aus der Vogelperspektive in den Blick.

    Nächste Ausstrahlung
    Donnerstag, 12. Februar um 17:10
    ab 12ab 12
    Auf National Geographic
  • Polen

    +

    In dem Wallfahrtsort Tschenstochau will der Archäologe Tony Pollard herausfinden, wie ein Kloster auf wundersame Weise einer brutalen Belagerung standhalten konnte. Die Historikerin Alina Nowobilska erkundet die nordwestlich von Warschau gelegene Festung Modlin. Zwei Jahre nach der Unabhängigkeit Polens von Russland wurde sie von der Roten Armee angegriffen. Doch die Truppen der polnischen Republik konnten die Aggressoren besiegen. Darüber hinaus richtet der ehemalige Soldat Andy Torbet seinen Blick auf eine "unbesiegbare" Halbinsel, die bei Ausbruch des Zweiten Weltkriegs Hitlers Wehrmacht widerstand.

    Nächste Ausstrahlung
    Mittwoch, 11. Februar um 17:10
    ab 12ab 12
    Auf National Geographic
  • Die Niederlande

    +

    Die Naturwissenschaftlerin Danielle George erforscht die Festung Bourtange in den Niederlanden. Sie will herausfinden, wie die sternförmige Anlage während der Kämpfe um die niederländische Unabhängigkeit nicht nur einer, sondern zwei Belagerungen standhielt. Zudem erläutert der Historiker Bart Gielen, wie das südlich von Utrecht gelegene Fort Honswijk als Teil der sogenannten "Holländischen Wasserlinie" das Königreich schützen sollte. Schließlich verrät der Abenteurer Andy Torbet, welche Rolle die niederländischen Verteidigungsanlagen im Zweiten Weltkrieg und während des Kalten Krieges spielten.

    Nächste Ausstrahlung
    Freitag, 13. Februar um 17:10
    ab 12ab 12
    Auf National Geographic
  • Frankreich

    +

    Professor Tony Pollard reist ins ostfranzösische Belfort. Während der Regentschaft von Ludwig XIV. wurde dort ab 1686 eine mächtige Zitadelle errichtet. Teile dieses genialen Festungsbaus sind bis heute zu sehen. Weiter westlich entdeckt die Historikerin Alexandra Churchill die Schauplätze der brutalsten Kämpfe, die sich im Laufe des Ersten Weltkriegs in der Schlacht von Verdun ereigneten. Darüber hinaus findet der ehemalige Soldat Arthur Williams heraus, warum die in den 1930er-Jahren gebaute Maginot-Linie Frankreich letztlich nicht vor einer Invasion der Deutschen schützen konnte.

    Nächste Ausstrahlung
    Montag, 9. Februar um 17:10
    ab 12ab 12
    Auf National Geographic
  • Spanien

    +

    In Málaga sucht der britische Historiker Onyeka Nubia nach Spuren der maurischen Festungen, die einst erbaut wurden, um christliche Angreifer abzuwehren. Sein spanischer Kollege Claudio Lozano enthüllt die Geschichte der Stadt Cádiz, die den Angriffen der englischen Flotte zur Zeit von Elizabeth I. und später den Eroberungsversuchen Napoleons widerstand. Gleichzeitig erkundet der Pilot und Ex-Soldat Arthur Williams die verheerenden Auswirkungen, die der Einsatz deutscher Kampfflugzeuge auf den Spanischen Bürgerkrieg hatte. Dabei stößt er auf die geniale Konstruktion der Schutzbunker von Almería.

    Nächste Ausstrahlung
    Montag, 16. Februar um 17:10
    ab 12ab 12
    Auf National Geographic