Mysterien aus Stein

ab 12ab 12

Donnerstag, 23. April 21:00

Video

Staffel 1
00:30

WANN IM PROGRAMM

  1. Donnerstag, 23. April um 21:00

    Den Göttern geweiht

  2. Freitag, 24. April um 10:20

    Den Göttern geweiht

Inhalt

Rund um den Globus errichteten frühe Zivilisationen monumentale Bauwerke, deren Größe, Präzision und Beständigkeit bis heute beeindrucken. Doch viele dieser Konstruktionen geben Archäologen weiterhin Rätsel auf. "Mysterien aus Stein" begibt sich auf eine Reise zu einigen der berühmtesten Bauwerke der Menschheitsgeschichte: vom prähistorischen Newgrange in Irland über die Maya-Pyramiden Mittelamerikas bis zum Stufenbrunnen Chand Baori in Indien. Auch das Kolosseum in Rom, die Wasseranlagen von Angkor Wat, eine Festung auf einem Vulkan in Sri Lanka, die Moai-Statuen der Osterinsel und die Chinesische Mauer stehen im Fokus. Mithilfe neuer archäologischer Funde, moderner Messtechniken und digitaler Rekonstruktionen werden Bauweisen, Materialien und mögliche Funktionen dieser Monumente analysiert. Dabei geht die Serie der Frage nach, wie Menschen diese Bauwerke mit vergleichsweise einfachen Mitteln und ohne moderne Technik errichten konnten - und warum ihre Entstehung bis heute teilweise immer noch Fragen aufwirft.

Episoden

Staffel 1
  • Den Göttern geweiht

    +

    Von antiken Tempeln bis zu beeindruckenden Kathedralen spiegeln sakrale Bauwerke die tiefen Überzeugungen der Menschheit wider. Das Pantheon in Rom fasziniert mit seiner Kuppel und dem geheimnisvollen Oculus. In der Normandie erhebt sich die Abtei Mont Saint-Michel aus dem Meer und zeugt vom Können ihrer Erbauer, die trotz starker Gezeiten ein Kloster auf felsigem Grund errichteten. Die Porta Nigra, das besterhaltene römische Stadttor nördlich der Alpen, existiert bis heute, weil ein griechischer Einsiedler die Militäranlage in einen heiligen Ort verwandelte.

    Nächste Ausstrahlung
    Donnerstag, 23. April um 21:00
    ab 12ab 12
    Auf National Geographic
    Nächste Ausstrahlung
    Freitag, 24. April um 10:20
    ab 12ab 12
    Auf National Geographic
  • Sonne, Mond und Sterne

    +

    Überall auf der Welt gibt es Bauwerke, die den Menschen in der Vergangenheit mit dem Kosmos verbinden sollten. Angkor Wat wurde als steinernes Abbild des gesamten Universums entworfen. Die alte Maya-Pyramide El Castillo gilt als heiliger Mittelpunkt, der Himmel und Erde miteinander verbindet. Und in Irland folgt das neolithische Bauwerk Newgrange einem kosmischen anmutenden Bauplan, der seiner Zeit um Jahrhunderte voraus war.

  • Monumente der Macht

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    Gigantische Monumente erzählen von Macht, Ehrgeiz und technischem Können vergangener Zivilisationen. Das Kolosseum in Rom beeindruckt mit ausgeklügelter Architektur, die einst gewaltige Spektakel für Tausende ermöglichte. Die über 21.000 Kilometer lange Chinesische Mauer birgt überraschende Hinweise auf die Raffinesse ihrer Erbauer zum Schutz eines Imperiums. In Europa demonstriert die Marienburg in Malbork als größte Backsteinfestung der Welt die militärische Stärke des Deutschen Ordens - und bewahrt die Spuren zahlreicher Schlachten.

  • Vulkanische Meisterwerke

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    Vulkanische Kräfte haben nicht nur Landschaften geformt, sondern auch außergewöhnliche Monumente hervorgebracht. Auf dem steilen Felsen von Sigiriya errichtet ein sri-lankischer König eine nahezu uneinnehmbare Festung mit ausgeklügelter Wassertechnik und kunstvollen Fresken. Auf der Osterinsel meißeln die Rapa Nui gewaltige Moai-Statuen aus vulkanischem Gestein und bewahren ihre kulturelle Identität über Jahrhunderte hinweg. In Indien entsteht mit dem Kailasa-Tempel ein architektonisches Wunder: Aus massivem Basalt gehauen, zählt der Tempel zu den beeindruckendsten Beispielen monolithischer Baukunst.

  • Tanz mit dem Teufel

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    Hoch über Cusco in Peru ragt die Inka-Festung Sacsayhuamán mit tonnenschweren Steinen empor, deren Präzision bis heute Fragen aufwirft. Im indischen Bundesstaat Rajasthan führt der Stufenbrunnen Chand Baori 13 Etagen tief in die Erde - seine streng geometrische Anlage nährte über Jahrhunderte Gerüchte über dunkle Pakte. Auch die Kathedrale Notre-Dame in Paris trieb die Baukunst des Mittelalters an ihre Grenzen. Diese Monumente inspirierten weltweit Legenden von dämonischer Hilfe. Doch zeugen sie wirklich von übernatürlichen Mächten - oder vom oft unterschätzten Erfindergeist vergangener Kulturen?

  • Ewige Ruhe

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    Der Wunsch nach Unsterblichkeit hat Bauwerke hervorgebracht, die den Tod überdauern sollten. In Indien ließ Kaiser Shah Jahan das Taj Mahal als Mausoleum für seine geliebte Frau errichten - ein Sinnbild ewiger Hingabe. Unter dem Speyerer Dom schufen salische Kaiser im 11. Jahrhundert eine monumentale Krypta, um sich ihren Platz in der Ewigkeit zu sichern. Hoch in die Felsen der Türkei gemeißelt, geben die lykischen Felsgräber Einblick in die Jenseitsvorstellungen einer rätselhaften antiken Kultur. Diese Grabstätten spiegeln eindrucksvoll, wie frühere Zivilisationen Tod, Leben und das Danach verstanden.