Verborgen unter unseren Städten

Donnerstag, 25. Juni 20:15

ab 12ab 12
©National Geographic
Verborgen unter unseren Städten

WANN IM PROGRAMM

  1. Donnerstag, 25. Juni um 20:15

    Untergrundstädte und geheime Kammern

Inhalt

Unter Asphalt, Stein und Beton moderner Metropolen liegt eine faszinierende Welt, die den meisten verborgen bleibt. "Verborgen unter unseren Städten" richtet den Blick auf diese unterirdischen Räume und ihre oft jahrtausendealten Geschichten. Die Serie führt zu einigen der eindrucksvollsten Schauplätze unter der Erde: Auf Malta eröffnet das 5.000 Jahre alte Hypogäum von Ħal-Saflieni Einblicke in prähistorische Bestattungskulturen. In der türkischen Stadt Midyat zeigen weit verzweigte Höhlensysteme, wie ganze Gemeinschaften unterirdisch lebten. Im Iran machen die Qanate sichtbar, wie Wasser über große Entfernungen durch die Wüste geleitet wird und so Leben ermöglicht. Auch in Europa finden sich außergewöhnliche Orte: In Neapel erzählen unterirdische Grabanlagen und Schutzräume aus dem Zweiten Weltkrieg von bewegter Geschichte. In England gibt die rätselhafte Royston Cave bis heute Fragen auf, während in Polen das Salzbergwerk von Wieliczka mit kunstvoll gestalteten Kammern beeindruckt. Weitere Stationen führen nach Israel zur Cave of Letters, nach Dänemark mit seinen neolithischen Wohnstätten sowie in Bunkeranlagen aus dem Kalten Krieg in England und Seoul. Jede Episode verdeutlicht eindrucksvoll, wie eng Einfallsreichtum, Anpassungsfähigkeit und kulturelle Identität miteinander verbunden sind - und dass unter jeder Stadt eine eigene Welt darauf wartet, entdeckt zu werden.

Episoden

Staffel 1
  • Untergrundstädte und geheime Kammern

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    In Midyat in der Türkei legen Archäologen die unterirdische Stadt Matiate frei - ein weit verzweigtes System aus Gängen und Kammern, das einst als Zufluchtsort diente. In Royston in England stoßen Arbeiter auf eine geheimnisvolle, in Kreide gehauene Kammer mit religiösen Darstellungen. Unter der italienischen Stadt Orvieto bringt die Erweiterung eines Weinkellers eine etruskische Anlage ans Licht, deren Funde auf eine rituelle Nutzung hindeuten. Im iranischen Abarkuh kartieren Forschende schließlich ein weitläufiges Tunnelsystem, das Teil eines antiken Qanat-Wassernetzes gewesen sein könnte.

    Nächste Ausstrahlung
    Donnerstag, 25. Juni um 20:15
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    Auf National Geographic
  • Kristall-Kathedralen und verborgene Bunker

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    In Polen entdecken Bergleute riesige Salzkammern mit gewaltigen Kristallformationen, die über Jahrmillionen entstanden sind. In England rückt mit dem Burlington-Bunker eine streng geheime Anlage aus dem Kalten Krieg in den Fokus, die als unterirdisches Regierungszentrum geplant war - doch neue Hinweise deuten auf eine andere Nutzung hin. In Ägypten bringen Ausgrabungen eine 3.400 Jahre alte Siedlung aus dem Neuen Reich ans Licht und stellen bisherige Annahmen zur Region infrage. In China schließlich geben die rätselhaften Longyou-Höhlen mit ihren markanten Rillen den Forschenden bis heute Rätsel auf.

  • Draculas Grabrätsel und verlorene Briefe

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    In Neapel gibt ein jahrhundertealtes Grab im Kloster Santa Maria la Nova neue Rätsel auf, denn einige Hinweise deuten auf eine Verbindung zu Vlad dem Pfähler hin, der die Legende von Dracula inspirierte. In der Judäischen Wüste in Israel offenbart eine abgelegene Höhle ein eindrucksvolles Archiv aus Schriftstücken, Ritualobjekten und menschlichen Überresten, während auf Malta das 6.000 Jahre alte Hypogäum von Ħal-Saflieni mit seiner komplexen Bauweise und besonderen Akustik im Fokus steht. In Kenia schließlich entdecken Forschende die älteste bekannte Begräbnisstätte Afrikas.

  • Tunnel und Gräber

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    In Florida stoßen Bauarbeiter unter einem historischen Viertel auf ein weit verzweigtes Tunnelsystem, das einst als Entwässerungs- und Abwasserkanal diente, später aber auch mit Schmugglern in Verbindung gebracht wird. In Italien eröffnen die Hypogäen an der Via dei Cristallini mit kunstvoll gestalteten Gräbern Einblicke in Bestattungsrituale der hellenistischen Epoche. Im Iran entdeckt ein Mann beim Brunnenbau eine mehrstöckige unterirdische Stadt, die vermutlich als Zufluchtsort diente. Unter dem Caelius-Hügel in Rom bringen Bauarbeiten schließlich antike Anlagen aus dem 2. Jahrhundert ans Licht.

  • Labyrinthe und Legenden

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    In Washington stoßen Bauarbeiter unter dem Dupont Circle auf ein verborgenes Labyrinth aus Tunneln, das lange mit Spionage und Schmuggel in Verbindung gebracht wurde, später jedoch auf einen einzelnen Erbauer zurückgeführt werden kann. In Italien legen Archäologen mit dem Grab des Zerberus eine außergewöhnlich gut erhaltene Grabkammer frei, die auf eine einflussreiche römische Familie hindeutet. In Kolumbien kommen weitläufige unterirdische Anlagen mit kunstvollen Mustern zum Vorschein, die auf rituelle Bedeutungen schließen lassen. Und in England entdecken Freiwillige ein mysteriöses Tunnelsystem.

  • Unterirdische Geheimnisse und vergessene Fundamente

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    In Italien stoßen Forschende auf ein weit verzweigtes Tunnelsystem, das lange für Katakomben oder Fluchtwege gehalten wurde, sich jedoch als komplexes unterirdisches Infrastrukturnetz entpuppt. In Deutschland entdecken Bauarbeiter mehrere Massengräber mit Hunderten Skeletten aus der Pestzeit. In London legen Archäologen die Fundamente der ältesten römischen Basilika der Stadt frei, deren kurzer Bestand vom Wandel des antiken Londinium erzählt. In Dänemark schließlich geben neolithische Langhäuser und eine rätselhafte Kammer Einblicke in frühe Lebensweisen und mögliche rituelle Nutzungen.

  • Versunkenes Schlachtschiff und tote Wikinger

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    In New York entdecken Arbeiter beim Bau des One World Trade Center unter den Straßen Manhattans ein Schiff aus dem 18. Jahrhundert. In England legen Archäologen ein Massengrab mit den sterblichen Überresten von 38 Männern frei - vermutlich Wikinger, die bei einem Massaker ums Leben kamen. In Polen stoßen Forschende auf Kelleranlagen, die jüdischen Widerstandskämpfern während des Aufstands im Warschauer Ghetto als Rückzugsorte dienten. Auf Korsika wird eine Nekropole mit ungewöhnlichen Gefäßbestattungen entdeckt, die Einblicke in eine Zeit des Umbruchs nach dem Ende des Römischen Reiches ermöglicht.