Afrikas Jäger

ab 12ab 12
National Geographic
Afrikas Jäger

Inhalt

Das Luangwatal im Osten Sambias ist die Heimat zahlreicher Tierarten, die in der zum Großteil von schroffen Felswänden begrenzten Region ideale Bedingungen für die Nahrungssuche und die Aufzucht ihres Nachwuchses vorfinden. Das Tal ist auch das Jagdrevier für viele der bekanntesten Raubtierarten des afrikanischen Kontinents. Die Serie "Afrikas Jäger" widmet sich ihrem täglichen Kampf ums Überleben. Im Mittelpunkt von Staffel 3 stehen Löwen, Wildhunde, Hyänen und Leoparden, für die zu Beginn der Trockenzeit der Tisch besonders reich gedeckt ist. Wenn im übrigen Sambia die Wasserstellen verdorren, zieht es Antilopen und andere Pflanzenfresser in großer Zahl zum Luangwa-Fluss. Doch auch bei reichhaltigem Nahrungsangebot müssen Raubtiere stets auf der Hut sein: So ergeht es etwa "Misfit", einem jungen Löwen, den die Serie "Afrikas Jäger" seit dessen Kindertagen begleitet. Als junger Erwachsener muss Misfit seine angeborene Zurückhaltung ablegen und beweisen, dass er dem Kampf mit Konkurrenten ebenso gewachsen ist wie den Herausforderungen der Jagd. Selbst ausgewachsene Löwen sind als Spitzenprädatoren keineswegs unangreifbar - das müssen die "Punks" erfahren, ein Trio von Männchen, das sich ein Revier dicht am Fluss erkämpft hat. Auch eine junge Leopardin hat die größte Herausforderung ihres Lebens zu bewältigen: Von ihrer Mutter vertrieben, muss sie erstmals alleine für sich sorgen. Für ein Rudel Wildhunde, die gerade Junge bekommen haben, geht es um alles oder nichts. Hyänen dringen in ihr Revier ein und konkurrieren nicht nur um Beutetiere und Aas - sie haben es auch auf die gerade geborenen Hundewelpen abgesehen.

Episoden

  • Machtantritt

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    Das Mwamba-Löwenrudel herrscht über ein ausgedehntes Revier am Westufer des Luangwa-Flusses. Doch die drei dominanten Männchen, die "Punks", wollen es damit nicht bewenden lassen: Sie dringen in benachbarte Reviere ein, um ihr Territorium auszudehnen. Während die männlichen Tiere unterwegs sind, müssen die neun verbliebenen Löwinnen für sich selbst und ihre sechs Jungtiere sorgen. Das Nahrungsangebot ist knapp - und dann stirbt auch noch die erfahrenste Löwin. Die halbwüchsige Maya und ihr älterer Bruder Kimba müssen ihre Jagdkünste schnell perfektionieren, um das Rudel vor dem Hungertod zu bewahren.

  • Mutterbindung

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    Milo ist ein Löwenjunges, das zum mächtigen Mwamba-Rudel gehört. Die rund 20 Tiere umfassende Gruppe wird von den berüchtigten "Punks" angeführt, drei Brüdern, die das Gebiet westlich des Luangwa-Flusses beherrschen. Eigentlich sollte Milo sich sicher fühlen - doch er ist allein. Eines seiner Geschwister wurde von einem anderen Raubtier getötet. Da es auch sonst keine Jungen im Rudel gibt und keines der Weibchen trächtig ist, wagen sich die Männchen über den Fluss, um dort neue Löwinnen zu finden. Als das Rudel ihnen folgt, gerät es in tödliche Gefahr, denn im Fluss lauern hungrige Krokodile.

  • Härtetest

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    Der junge Löwe hatte es als Außenseiter bislang nicht gerade leicht. Als schwächster Nachkömmling wurde er von seiner Mutter zurückgewiesen. Sie weigerte sich sogar, ihn zu ernähren. Doch ein unbändiger Wille hielt den kleinen Außenseiter am Leben. Nun ist er ein Teenager und die Zeiten sind weiterhin schwer. Die erwachsenen Männchen sind nicht da und das Rudel droht zu zerfallen. Er und seine Brüder müssen rasch lernen, auf eigenen Füßen zu stehen und Beute zu machen. Nahrung gibt es auf der anderen Seite des Flusses - doch dort herrschen drei ziemlich dominante Mähnenlöwen: die berüchtigten "Punks".

  • Prüfungszeit

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    Die dreijährige Chipadzua ist eine junge Leopardin, die ihre Mutter Malaika eigentlich schon über einem Jahr hätte verlassen sollen. Doch die Prinzessin hat es bislang nicht geschafft, das "Hotel Mama" zu verlassen. Schließlich trifft Malaika eine Entscheidung und es ist sie, die das Revier verlässt. Nun ist Chipadzua ziemlich plötzlich auf sich allein gestellt. Um zu überleben, muss sie noch eine Menge lernen. Schon bald bekommt sie enorme Probleme, denn Löwen und Hyänen, die Todfeinde der Leoparden, lassen nicht lange auf sich warten. Und dann taucht auch noch ein männlicher Leopard auf ...

  • Todfeinde

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    In einem Wurf von sechs jungen Wildhunden sind Thandi und Lula die einzigen weiblichen Welpen. Die beiden wurden in eine perfekte Familie hineingeboren. Ihre Eltern kümmern sich liebevoll um den Nachwuchs und auch Onkel und Tanten springen als Babysitter ein. Ihr Bau befindet sich ganz in der Nähe des Luangwa-Flusses. Nahrung gibt es reichlich - doch dann taucht der Ukoo-Clan, eine berüchtigte Gruppe von Tüpfelhyänen, auf. Hyänen sind die ärgsten Feinde der Wildhunde und ihre Kiefer kräftiger als die jedes anderen Säugetiers. Besonders für die Welpen stellen die neuen Nachbarn eine tödliche Gefahr dar.

  • Büffeljagd

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    Das Mwamba-Rudel gehört zu den mächtigsten Löwenfamilien im Tal des Luangwa-Flusses. Angeführt wird es von drei außergewöhnlich starken Männchen. Allerdings sind auch die Mwamba-Löwen nicht unverwundbar. Dies machen Giganten deutlich, die ebenfalls auf dieser Seite des Flusses leben: Büffel. Die gewaltigen, schwarzen Paarhufer sind wandelnde Fleischberge und somit die perfekte Nahrung für die Raubkatzen. Doch zugleich sind sie enorm wehrhaft und durchaus in der Lage, einen Löwen zu töten. Um einen Büffel zu erlegen, muss das Rudel seine Jagdstrategie perfekt auf die einzelnen Mitglieder abstimmen.