Innovation durch Desaster

ab 12ab 12

Mittwoch, 20:15

Video

Staffel 1
00:30

WANN IM PROGRAMM

  1. Mittwoch, 17. Juni um 20:15

    Brücken bauen

  2. Donnerstag, 18. Juni um 09:55

    Brücken bauen

  3. Mittwoch, 24. Juni um 20:15

    Wolkenkratzer in neuen Höhen

Inhalt

Die Konstruktionen von Ingenieuren werden immer größer, komplexer und ambitionierter. Gigantische Brücken überspannen Meere und Täler, Tunnel durchqueren Gebirge, Wolkenkratzer wachsen in schwindelerregende Höhen, und moderne Raumfahrzeuge bringen Menschen und Technik in den Orbit. Jede Generation von Ingenieuren versucht, die Grenzen des technisch Machbaren ein Stück weiter zu verschieben. Doch mit jedem Fortschritt steigen auch die Risiken. Je größer und anspruchsvoller ein Bauwerk oder eine Maschine wird, desto schwerer können die Folgen eines Fehlers sein. Kleine Konstruktionsmängel, unerwartete Materialschwächen oder extreme Belastungen können dramatische Kettenreaktionen auslösen. Brände, Explosionen, Überschwemmungen oder Kollisionen haben immer wieder gezeigt, wie verwundbar selbst modernste Technik sein kann. Um zukünftige Katastrophen zu verhindern, analysieren Ingenieure deshalb genau die Fehler der Vergangenheit. Sie rekonstruieren Unglücke, untersuchen zerstörte Konstruktionen und prüfen, welche Faktoren zum Scheitern geführt haben. Die Serie begleitet Experten bei ihrer Arbeit. Dabei wird deutlich: Katastrophen sind nicht nur tragische Ereignisse - sie können auch Wendepunkte sein. Denn jede Analyse, jede Verbesserung und jede neue Sicherheitsmaßnahme trägt dazu bei, dass zukünftige Bauwerke, Maschinen und Konstruktionen stabiler, zuverlässiger und sicherer werden. Aus den Fehlern der Vergangenheit entsteht so das Wissen, mit dem die Technologien von morgen gebaut werden.

Episoden

Staffel 1
  • Zu den Sternen

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    Menschen ins All zu schicken, ist ein riskantes Unterfangen. Im Rahmen einer kontrollierten Explosion werden Astronauten per Raumfähre ins All geschleudert, auf die beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre extreme Hitze und Reibungskräfte wirken. Schon kleine Fehler können in dieser Umgebung verheerende Folgen haben. Um ihre neue Tiefraumkapsel Orion sicherer zu machen, untersucht die NASA frühere Katastrophen: Von Space-Shuttle-Explosionen bis zu tragischen Unfällen der Apollo- und Sojus-Missionen analysieren Ingenieure jedes Detail, um Erkenntnisse für die Raumfahrt der Zukunft zu gewinnen.

  • Unterirdisch

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    Tunnel sparen Zeit, weil sie schwer passierbare Landschaften unterirdisch durchqueren. Doch die gewaltigen Bauwerke bergen Risiken: Im schlimmsten Fall kann ein Tunnel zur tödlichen Falle werden. Gleichzeitig werden moderne Projekte immer länger, tiefer und technisch anspruchsvoller. Am Brenner-Basistunnel unter den Alpen und am Fehmarnbelt-Tunnel zwischen Deutschland und Dänemark zeigen Ingenieure, wie sie aus Katastrophen der Vergangenheit lernen. Während diese Bauwerke neue Rekorde setzen, entwickeln sie Sicherheitskonzepte, um Bauarbeiter und Reisende künftig besser zu schützen.

  • Nach der Flut

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    Weltweit steigt das Risiko verheerender Überschwemmungen. Sturmfluten und extreme Regenfälle überfordern immer häufiger Flüsse, Kanäle und Entwässerungssysteme großer Städte. Ingenieure ziehen daraus ihre Lehren: In Tokio zum Beispiel entsteht ein gigantisches unterirdisches Flusssystem, das gewaltige Wassermassen bei Taifunen aufnehmen soll. In Spanien zeigte die Katastrophe von Valencia, wie entscheidend funktionierende Frühwarnsysteme sind, wenn die Infrastruktur versagt. Und in New Orleans wurden nach der schlimmsten Flutkatastrophe der US-Geschichte gewaltige Sturmflutsperren neu entwickelt.

  • Brücken bauen

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    Als 2018 die Morandi-Brücke in Genua einstürzte, war das ein Weckruf für Ingenieure weltweit. Das Unglück zeigte, dass selbst gewaltige Bauwerke eine begrenzte Lebensdauer haben. Zugleich nehmen Verkehr, Bevölkerung und extreme Wetterereignisse stetig zu. Beim Bau der neuen Brücke in Genua setzen Ingenieure deshalb auf intelligente Überwachungssysteme und moderne Robotik. Auch anderswo werden die Grenzen des Möglichen immer weiter verschoben: In der Türkei entsteht eine der längsten Hängebrücken der Welt - entwickelt, um starken Winden, Kollisionen mit Schiffen und sogar schweren Erdbeben standzuhalten.

    Nächste Ausstrahlung
    Mittwoch, 17. Juni um 20:15
    ab 6ab 6
    Auf National Geographic
    Nächste Ausstrahlung
    Donnerstag, 18. Juni um 09:55
    ab 6ab 6
    Auf National Geographic
  • Wolkenkratzer in neuen Höhen

    +

    Als 2001 die Zwillingstürme des World Trade Centers einstürzten, glaubten viele Ingenieure, die Zeit der Wolkenkratzer sei vorbei. Doch der Anschlag führte zu einem Umdenken. Neue Sicherheitsstandards und Erkenntnisse veränderten die Planung hoher Gebäude grundlegend. Gleichzeitig begann ein Boom sogenannter "Supertalls" - Wolkenkratzer mit mehr als 300 Metern Höhe. Heute besitzen bereits 71 Städte mindestens eines dieser Bauwerke. Vom One World Trade Center in New York bis zum Burj Khalifa in Dubai zeigen sie, wie Ingenieure aus früheren Katastrophen lernen und immer sicherere Hochhäuser entwickeln.

    Nächste Ausstrahlung
    Mittwoch, 24. Juni um 20:15
    ab 12ab 12
    Auf National Geographic
    Nächste Ausstrahlung
    Donnerstag, 25. Juni um 09:50
    ab 12ab 12
    Auf National Geographic
  • Atomkraft

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    Kernenergie kann ganze Städte mit Strom versorgen - oder sie zerstören. Trotz der Risiken gilt sie heute als eine der sichersten Energieformen und spielt eine wichtige Rolle im Kampf gegen den Klimawandel, da sie nahezu CO2-frei ist. Katastrophen wie in Tschernobyl, Fukushima-Daiichi und Three Mile Island prägen bis heute die öffentliche Wahrnehmung. Doch aus diesen wurden entscheidende Lehren gezogen: Moderne Anlagen gelten inzwischen als deutlich sicherer. Forschende arbeiten zudem an der Vision der Kernfusion - einer potenziell noch sichereren und nahezu unbegrenzten Energiequelle.